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Über die Energiearbeit


Unter dem Begriff Energiearbeit werden heute viele verschiedene Therapieformen zusammengefasst. Diese reichen von unterschiedlichen Massageformen bis zur Atemenergetik und verschiedene Arten des geistigen Heilens. Die Energieheilung baut auf dem Konzept auf, dass das ganze Universum in der Essenz aus Energie besteht und der Mensch als Teil des Universums von dieser universellen Energie animiert bzw. belebt wird. Die Schamanistische Tradition betrachtet die „Natur“ als Energiequelle und glaubt, dass persönliche Probleme und Naturkatastrophen aus einem „Zwist“ des Menschen mit der Welt der „Naturgeister“ entsteht. Im Laufe der Zeit wurden die Schamanistischen Heilpraktiken weiterentwickelt und insbesondere in Indien, China und dem damaligen Korea systematisiert und zu einer Lehre verfasst, die mit der Zeit schriftlich festgehalten wurde. Die älteste schriftliche Abfassungen dieser Lehren sind die Veden, die vor ca. 4000 Jahren verfasst wurden. Danach folgen die Lehren des Buddhismus, dann des Taoismus und Konfuzianismus, die praktisch parallel entwickelt wurden. Erst viel später wurde die mystische Lehre des Judentums – die Kabbala – entwickelt und niedergeschrieben, deren Praktiken heute vor allem in der Hermeneutik wiederzufinden sind. Da es sich bei der Kabbalistischen Lehre um eine Geheimlehre handelt, ist hier nach wie vor das Schüler Lehrer Verhältnis ausschlaggebend, um einen tieferen Einblick in die Techniken und Lehren der Energieheilung nach kabbalistischer Tradition zu erhalten.

Was alle diese Lehren gemeinsam haben, ist dass sie von einer universellen Energie ausgehen, die jeder materiellen Form des Daseins inne wohnt. Sie begreifen jede manifeste Erscheinungsform, also Menschen wie auch Gegenstände, als eine spezifische Form einer Energieschwingung. Die Energie kann sowohl positiv wie auch negativ, d.h. gesundheitsfördernd wie auch krankmachend sein. Des Weiteren gehen auch alle diese Lehren von einer „geistigen Welt“ aus, die von Energie- bzw. Lichtwesen bewohnt wird, die dem Menschen entweder gütig oder eben boshaft gesinnt sind. Nach diesen Lehren beeinflussen Energiewesen aus der geistigen Welt die gutgesinnt sind den Menschen mit positiven Gedanken, schlechtgesinnte jedoch mit negativen Gedanken. Die Energieübertragungen dieser Wesen auf unseren feinstofflichen Körper manifestierten sich als Gedanken, diese werden dann von unserem feinstofflichen Körper aufgenommen und verändern dort unsere Energieschwingung entweder ins positive oder negative. Laut dieser Lehren können eingeweihte Menschen, die entweder eine "Energieübertragung" durch die geistige Welt im meditativen Zustand erhalten haben oder durch einen spirituellen Lehrer eingeweiht werden – in Sanskrit heisst dies Shaktipat – bei anderen den Energiehaushalt auf feinstofflicher sowie auch auf manifester Ebene „energetisch säubern“ und die aktive/passive Energie bzw. die Polarität ausgleichen, sowie Energieblockaden auflösen und den Selbstheilungsprozess fördern. Basierend auf der vedischen Lehre erhöhen Energieübertragungen die Schwingungsfrequenzen des Empfängers und erlauben es diesem auf eine höhere Schwingungsebene zu gelangen, aus dieser er wiederum Menschen aus einer tieferen Schwingungsebene energetisch behandeln und selbst einweihen kann.

Die Theorie des Energieflusses auf feinstofflicher Ebene wurde danach auch auf den manifesten Körper übertragen und Energieleitbahnen wurden in der chinesischen Medizin und im Ayurveda lokalisiert. In der Chinesischen Medizin werden diese Meridiane genannt und im Ayurveda spricht man von Srotas, die Entschlackungskanäle, sowie Nadis, die Energieleitbahnen, die mit den Chakren verbunden sind.

Durch dieses „menschliche Energienetz“ fliesst laut den Chinesen das Chi, von den Japanern Ki benannt, im Shamanismus spricht man von Mana, in der Hochkultur Ägyptens wurde von Ka gesprochen, Wilhelm Reich spricht in seiner Lehre von der Orgon Energie und Messmer von einem Fluidum – alle beziehen sich jedoch auf die gleiche Beobachtung, nämlich dass dem Menschen eine Energie innewohnt, die nicht nur aus der Nahrung, Luft, Erholung etc. „bezogen“ wird, sondern einen universellen Ursprung hat und sich die Qualitäten dieser Energie von Mensch zu Mensch unterscheiden.

Die verbreitetste Form der Energieheilung auf feinstofflicher Ebene ist auf dem Südamerikanischen Kontinent der Schamanimus, in Europa die Geistheilung mit Usui Reiki, in Indien, Nepal und Tibet die Heilung mittels Handauflegen, Heilmeditationen und Mantras, in Russland die Geistheilung mittels „konzentrativer Methoden des Handauflegens“, in China Qi Gong Übungen und in Nordamerika Usui Reiki.

Die Einweihung in eine bestimmte Energiefrequenz bewirkt, dass das Energiesystem des Empfängers gereinigt wird und für die Arbeit mit der neuen Energiefrequenz vorbereitet wird, indem die Chakren sich für das Empfangen und Übermitteln dieser Energie öffnen. Wenn man ohne eine Einweihung Energieheilungen gibt, dann überträgt man die eigene Energie auf den anderen Menschen und fühlt sich danach oftmals „energetisch ausgelaugt“.

Über die Energiearbeit

Philosophie und Konzept Energiearbeit als Prozess

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